Generationswechsel bei der CSU Pommelsbrunn 11.05.17

Die Pommelsbrunner CSU lud ihre Mitglieder zur Ortshauptversammlung ins Cafe Ebner-Herrmann nach Eschenbach ein. In der gut besuchten Veranstaltung, der auch der Kreisvorsitzende Norbert Dünkel MdL beiwohnte, wurde mit der Wahl von Martina Hoffmann zur Ortsvorsitzenden ein Generationswechsel vollzogen.

Die neue Ortsvorsitzende Martina Hoffmann mit den geehrten Heribert Friedrich (2.v.r.), Rupert Czech (2.v.l.), Willi Deuerlein (r.) und Kreisvorsitzenden Norbert Dünkel, MdL

Die neue Vorstandschaft mit Kreisvorsitzendem Norbert Dünkel ,MdL

Martina Hoffmann dankt Willi Deuerlein und überreicht einen Porzellanlöwen

Marina Hoffmann ist mittlerweile die dritte Frau im Landkreis, die einen CSU-Ortsverband führt. Sie engagiert sich auch als JU-Vorsitzende für den Bereich Hersbrucker Schweiz, ist Mitglied des CSU-Kreisvorstandes und Seniorenbeauftragte in der Gemeinde Pommelsbrunn.

Ortsvorsitzender Willi Deuerlein wies im Vorfeld seiner Ausführungen auf die Umfrageergebnisse auf Bundesebene im Jahr 2016 hin, die für die Regierungsparteien in Berlin nicht sehr erfreulich waren. Der derzeitige Trend, trotz eines kurzfristigen Umfragehochs beim roten Regierungspartner, zeigt, dass die Bevölkerung kein Linksbündnis will, da die Werte für die Union laut ZDF-Barometer schon wieder stark gestiegen sind und sowohl die SPD, aber besonders die AfD an Zustimmung in der Bevölkerung verlieren. In Bayern hält die CSU ihre starke Stellung.

In seinem Bericht zu den Aktivitäten im Ortsverband erwähnte er neben mehrerer Vorstandssitzungen das Grillfest bei Parteifreund Georg Gnahn, die Beteiligung beim 18. Herbstball der CSU-Arge Oberes/Mittleres Pegnitztal im vollbesetzten Markgrafensaal, die Herbstwanderung um den Glatzenstein und die traditionelle Weihnachtssitzung. Ferner legte er großen Wert auf die Öffentlichkeitsarbeit mit Berichten in der Pommelsbrunner Gemeinderundschau und in der HZ, aber auch die Internetseite des Ortsverbandes zeigt sich auf dem neuesten Stand. Erfreut zeigte sich Deuerlein über den Zugang neuer Mitglieder. Am Ende seiner Ausführungen verkündete er seine Entscheidung, aus Altersgründen nicht mehr für den Vorsitz zu kandidieren.

Schatzmeister Karl Pickelmann wartete mit positiven Zahlen auf, die durch die Kassenprüfer bestätigt wurden. Der 2. Bürgermeister Reinhard Weih berichtete als kommunaler Mandatsträger über die wichtigsten Ereignisse in der Gemeinde und nannte Rathausbau, die Erweiterungsbauten der Kindergärten in Pommelsbrunn und Hartmannshof (Hort und Krippe), den Breitbandausbau für schnelleres Internet, wies aber auch gleichzeitig auf einige geplante Neubaumaßnahmen hin, wie z. B. den geplanten Hort an der Grundschule in Hohenstadt, die Brücke in der Bahnhofstraße in Hartmannshof und die Verbesserung der drei Bahnübergänge in Hohenstadt und Eschenbach.

In den anschließenden Wahlen wurde Martina Hoffmann zur Ortsvorsitzende gewählt. Als Stellvertreter stehen Armin Hertlein und Manfred Weidmann zur Verfügung. Weiterhin als Schatzmeister fungiert Karl Pickelmann und Willi Deuerlein übernahm das vakante Amt des Schriftführers. Als weitere Mitglieder des Ortsvorstandes stellten sich Michael Lederer, Peter Jahn, Reinhard Weih, Heinz Wieczorek, Günter Stettner und Michael Jahn zur Verfügung, Kassenprüfer bleiben Peter Hartmann und Armin Horn. Als Delegierte in die Kreisvertreterversammlung werden entsandt Martina Hoffmann, Willi Deuerlein, Reinhard Weih, Heinz Wieczorek und Armin Hertlein, als Ersatzdelegierte stellten sich Michael Lederer, Peter Jahn, Armin Horn, Michael Jahn und Roland Hoffmann zur Verfügung.

Die neugewählte Ortsvorsitzende dankte ihrem Vorgänger Willi Deuerlein für seine Arbeit und überreichte ihm einen Porzellanlöwen mit Bayernwappen. Persönlich geehrt wurden auch Heribert Friedrich für 45 Jahre und Rupert Czech für 40 Jahre Treue zu Bayern großer Volkspartei. Die ebenfalls zu ehrenden Walter Maisel für 45 Jahre, Elke Brockgreitens-Meermeier für 30 Jahre, Bernd Hartmann für 25 Jahre, Hannelore Ebner für 15 Jahre und Horst Holzmüller für 10 Jahre Mitgliedschaft in der CSU konnten leider nicht anwesend sein.

Aus dem Landtag berichtete der CSU-Kreisvorsitzende Norbert Dünkel MdL und wies auf den Erfolgskatalog des Freistaates Bayern in Deutschland hin, denn Bayern war das erste Bundesland ohne Neuverschuldung, ist nach wie vor der höchste Zahler im Länderfinanzausgleich, hat die geringste Arbeitslosigkeit , auch bei der Jugend, lobte die Sicherheitspolitik der CSU (Bayern ist Sicherheitsland Nr. 1 in Deutschland), da die bayerische Polizei sogar für eine bessere Grenzüberwachung (einmalig in Deutschland) eingesetzt wird. Aus dem Kreistag kritisierte er u.a. die enormen Stellenerhöhungen im Landratsamt und das fehlende Personalentwicklungskonzept, das der Landrat trotz Zusage nicht vorgelegt hat. Auch das Thema Krankenhaus Hersbruck blieb nicht unerwähnt. Möglichst noch im Mai soll auf Einladung des Abgeordneten im Bayerischen Landtag ein Abstimmungsgespräch mit Staatsministerin Melanie Huml und örtlichen Politikern, sowie Verantwortlichen des Klinikums Nürnberg stattfinden.

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